Die aktuelle politische Situation in Deutschland gibt uns Anlass zur Sorge. Wir stellen einen Rechtsruck in allen gesellschaftlichen Bereichen fest, der sich in einer Verrohung der Sprache und des gesellschaftlichen Miteinanders niederschlägt. Wir erleben eine Zunahme an rassistischen, sexistischen und antisemitischen Äußerungen, Übergriffen und Ausschreitungen – auch in unserer Region und Landeskirche.

Die AfD, der es um eine gesamtgesellschaftliche Werteverschiebung hin zu mehr Ausgrenzung und Nationalismus geht, ist mittlerweile in allen deutschen Landtagen vertreten. Wir befürchten, dass rechte Kräfte auch die anstehenden Kirchengemeinderats- und Synodalwahlen nutzen werden, um diese Themen in den Kirchgemeinden zu verankern. Der Ausschluss von AfD-Politiker*innen von den Podien des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund sowie die Beschreibung einer Unvereinbarkeit von AfD-Parteiprogramm und evangelischem Glauben durch den Berliner Landesbischof Markus Dröge zeigen, dass innerhalb aller Kontexte von Kirche Verantwortung besteht, sich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren. In diesem Sinne begrüßen wir die klare Positionierung der Badischen Landessynode, dass Personen, die „offenkundig diskriminierende, die Menschenwürde verletzende Äußerungen tätigen“, sich für kirchliche Wahlämter disqualifizieren.

Wir verstehen Kirche als einen Ort und eine Gemeinschaft, die im Verständnis nach Gal 3,28 darauf bedacht ist, menschliche Grenzlinien zu überwinden und jeden Menschen als vor Gott gleich wahrnimmt. Kirche in der Nachfolge Jesu Christi tritt gesellschaftlichen Hierarchien und Marginalisierungen entgegen. Jesus wandte sich den Menschen zu, von denen sich rechte Kräfte heute abwenden. Kirche soll ein Ort der Offenheit und Vielfalt bleiben und werden.

Darum ermutigen wir alle Menschen im Bereich der Landeskirchen, die Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 als Chance zu begreifen, für eine weltoffene und plurale Kirche einzutreten. Die Wahlen der Kirchengemeinderäte und der Synode sind eine Möglichkeit, dieser Position Gewicht zu verleihen. Sprechen Sie Menschen an, die sich in einem Wahlamt dafür einsetzen können, dass Kirche unterschiedlichen Menschen Raum gibt und nicht einem Ungeist der Abgrenzung folgt. Lassen Sie nicht zu, dass Ämter in der Kirche von Menschen bekleidet werden, die undemokratisches und unsolidarisches Verhalten in Kirche und Gesellschaft vorantreiben. Wir möchten ausdrücklich niemanden aus dem Raum der Kirche ausschließen. Uns geht es vielmehr darum, inhaltliche Diffamierung von Menschen und Konsequenzen daraus wie Ausgrenzung und Gewalt zu verhindern.

Für uns verlangt Nächstenliebe Klarheit: Klarheit für eine Kirche, die für Unterdrückte und gesellschaftlich Marginalisierte einsteht und diesem Auftrag auch kirchenpolitisch Rechnung trägt.

Unterzeichnende
350 Johanna Jerzembeck Baden
349 Ute Widmayer-Lange Württemberg Für eine Kirche, die niemanden ausgrenzt.
348 Andreas Güntter Württemberg Weil wir Kirche Jesu Christi sein wollen - hier hat Ausgrenzung keinen Platz!
347 Klaus Peter Geigle Württemberg Integration aller Menschen - alle Menschen sind gleich. Überall. Der Geburtsort ist Zufall und kein Verdienst.
346 S. Rommel Württemberg
345 Ralf Horndasch Württemberg Weil Kirche auf der Seite der Menschen stehen muss!
344 Reinhard Hauff Württemberg
343 Paul Bosler Württemberg
342 Katrin Bessler-Koch Baden
341 Kirstin Lehmann Germany Für eine offene und demokratische Weltanschauung in Kirche und Staat.
340 Klaus Muck Baden Weil ich unsere freiheitliche Gesellschaft und schon gar nicht unsere Kirche den Populisten überlassen will
339 Gudrun Mauvais Baden Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. ... weil genau dieser Geist für mich die Welt öffnet anstatt sie zu verschließen.
338 Sarah Mohrbacher Baden
337 Andreas Riehm-Stammer Baden Weil ich mich für Menschenrecht und Demokratie einsetzen möchte.
336 Peter Schneider Germany Der Ruf „wir sind das Volk“ war vor fast 30 Jahren mit Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verbunden. Das er in dieser Zeit für Rechte Hetze missbraucht wird kotzt mich an.
335 Christiana Strohmaier Baden Weil sich die Kirche klar und deutlich positioniert und ein Zeichen gegen Diskriminierung setzt!
334 Viola Schnee Baden weil Christsein und Rechtsradikalismus sich ausschließen
333 Ingrid Nickert-Stude Baden
332 Karl Eugen Brinkmann Germany
331 Andrea Bischoff Baden
330 Claudia Rummler Baden
329 U. Nell Baden
328 Juliane Krebs Baden
327 Melba Rothfuss Baden
326 Irene Leicht D
325 Anja Binder Württemberg Ich will mich gegen Meinungen positionieren, die andere abwerten, diskriminieren, verletzen.
324 Werner Pohl Baden
323 Markus Hartmann Baden ...weil mich die aktuellen Entwicklungen fassungslos machen...
322 Franziska Clemen Baden
321 Wolfgang Lenssen Baden
320 Dr. Friedrich Bischof Baden
319 Antje Faatz Germany
318 Annemarie Jonescheit Baden Geschichte darf sich nicht wiederholen.
317 Thomas Mengel Baden Ich müsste mich vor Christus schämen, wenn ich es nicht täte.
316 Stefan Meyer Baden Wer andern eine Blume sät, blüht selber auf!
315 Rolf Huber-Frey Baden
314 Clemens Moser Deutschland Baden-Württemberg - Grenzach-Wyhlen
313 Heike Sölter Baden
312 Sara Burghoff Nordkirche Wehret den Anfängen!
311 Jacqueline Olesen Baden Christrlicher Glaube heißt für mich, Nächstenlibe, Toleranz, Einstehen für Menschenrechte und Zivilcourage
310 Erich SCHERZINGER Deutschland Weil ich Ausgrenzung jedweder Art ablehne. Ich möchte eine Kirche die allen Menschen, egal welcher Herkunft, eine Heimat bietet.
309 Nora Larsen Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. (Mt. 35ff.)
308 Angelina Louis
307 Holger Olesen Baden
306 Christian Dr. Firus Baden weil die AFD nichts von Nächstenliebe begriffen hat
305 Catrin Kläger Baden Weil man nicht schweigen darf
304 Johannes Brenner Württembergische Landeskirche Rechte illiberale bzw. rechtsextreme Positionen haben nach meinem Verständnis keinen Platz in der Kirche
303 Annegreth Fezer-Brenner
302 Eva-Maria Geis Baden Für eine zukunftsweisende Kirche
301 Judith Jahnke Deutschland
300 Antje Firus Baden
299 Elke Wahl Baden
298 Claudia Rauch Baden
297 Stefan Schütze Baden
296 Volker Erbacher Baden weil wir Salz der Erde sein sollen.
295 Susanne Laubengaier Baden Kirche sollte allen Menschen ein Dach über dem Kopf bieten.
294 Christine Adam Baden
293 Ruth Eilers Baden
292 Eberhard Eilers Baden
291 Hans-Joachim Reithmann Baden ..., weil dies mein kleiner Beitrag sein kann, den öffentlichen Raum "Kirche" (auch) mit christlichem Denken zu füllen.
290 Raimund Fiehn Baden
289 Jan Kolck Baden Ich unterzeichne im Sinne eines christlichen Mebschenbildes.
288 Jens Terjung Baden vor Gott ist jeder Mensch gleich, bei ihm gibt es keine Ausgrenzung
287 Ulrich Nell Baden Es ist kein Platz für Rechtsradikalismus in der Kirche
286 Hanne Schury Baden Es geht um das Leben, nicht um Macht und Hass
285 Gerhard Löhr Baden demokratische Teilhabe, Menschenrechte, sind für mich synonym mit evang. Glauben
284 Beate Schmitt Baden
283 Britta Meinzer-Hamann Baden Freiburg
282 Renate Kirchhoff Baden
281 Jule Wittwer
280 Sibylle Disch
279 Andrea Dollhopf Württemberg
278 Detlev Theobald Württemberg Nachfolge heißt für mich: Einsatz für die Ausgegrenzten, Mitgefühl, kritische Reflexion hinsichtlich jedweden Zeitgeistes, das Nachdenken über intelligente Alternativen und Interventionen (linke/rechte Wange) ...
277 Karl Völzing Baden
276 Elisabeth Dr. Klump Position beziehen und nicht schweigende Mehrheit sein
275 Ingrid Mittler Württemberg
274 Axel Wirsam Württemberg z.B. Mt 5ff; Phil 4,5; GG Art 1,1
273 S W
272 Renate Schwarz Württemberg Weil sich die Geschichte nicht wiederholen darf!
271 Bärbel Mohrmann Württemberg Weil die Ev. Landeskirche Menschen braucht, die sie voran bringt in Sachen Offenheit, Toleranz und Diversität!
270 Karl-Eugen Fischer Württemberg Weil ich jede Form von Rassismus, Chauvinismus, und Sexismus ablehne. Sie sind mit der Botschaft Jesu nicht vereinbar und dürfen keinen Platz in einer Kirche bekommen, die sich auf ihn beruft.
269 Ute Stolz Württemberg Tu deinen Mund auf für die Schwachen............
268 Dieter Gläser Baden
267 Dr. Kathrin Messner Württemberg
266 Elisabeth Hartlieb Württemberg
265 Margret Regelmann Baden
264 Katharina Roos Württemberg mir ist eine weltoffene Kirche ein Herzensanliegen
263 Christina Holder Deutschland
262 Stefanie Henger Württemberg
261 Beate Haag Württemberg Ich bin gegen die Ausgrenzung von Andersdenkenden
260 Gabriele Bartsch WÜrttemberg Den Parolen folgen Taten, wie wir an vielen Orten sehen. Es ist Aufgabe der christlichen Kirchen für die Würde aller Menschen und gegen Ausgrenzung, Hetze, Rassismus und Sexismus einzutreten.
259 Holger Probst Baden
258 Margrit Schlipf Württemberg
257 Gabriele PhD Mayer Württemberg
256 Christoph Doll Württemberg Weil jede Form Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit mit dem Evangelium unvereinbar ist.
255 Petra Dais Württemberg
254 Rottraut Knapp Deutschland (DEU)
253 Sibylle Biermann-Rau Württemberg weil es eine klare Stimme braucht gegen Menschenverachtung und Ungerechtigkeit
252 Irmtraud Kleingünther Württemberg
251 Pfarrerin i. R. Brigitte Straßner Württemberg weil Jesus die Menschen "von den Ecken und Zäunen" hereinholte
250 G. Empacher Deutschland
249 C. Müller
248 Birgit Dr. Rommel Württemberg
247 Marina von Ameln Baden
246 Klaus Pezina Christlichkeit und AFD-Parolen schließen sich gegenseitig aus.
245 Helga Übelmesser-Larsen Württemberg Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit ist nicht Christlich
244 Wolfgang Nordmann W Es werde licht
243 Daniel Sohn Württemberg
242 Monika Schwab Württemberg
241 Christian Buchholz Württemberg weil wir als Christenmenschen aus dunkler Geschichte lernen und eine gerechteZukunft mit Allen Menschen gestalten wollen
240 Rolf Krieg Württemberg
239 Barbara Straub Württemberg
238 Sandra Rodemeister Württemberg
237 Daniela Jäkle Württemberg
236 Dieter Benz Württemberg
235 Annegret Künstel Württemberg Kirche darf nicht diskriminieren! Für Offenheit!
234 Hans- Martin Walker Württemberg Weil ein klarer Standpunkt für Offenheit und Vielfalt und gegen Ausgrenzung notwendig ist.
233 Hannes Jäkle Heidenheim
232 Michael Walter elkw Ich finde eine klare Positionierung der Landeskirche im geselllschaftlichen Raum für Weltoffenheit, Demokratie, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrungung der Schöpfung wichtig. Alle gesellschaftlichen Tendenzen, die den Diskurs weiter nach rechts verschieben und populistischer Denkweise Voschub leisten hatle ich für nicht vereinbar mit der Grundorientierung meiner Kirche.
231 Barbara Brückner-Walter Württemberg Ich unterstütze eine klare Positionierung für weltoffene evangelische Landeskirchen in einer zeit des zunehmenden Rechtsruckes
230 Bernhard Forschner Württemberg Jesus war sehr politisch und die Kirche (und ich) möchte (soll) es auch sein.
229 Annegret Braun Württemberg Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen (Dietrich Bonhoeffer)
228 Hans-Ulrich Prof. Dr. Gehring Württemberg Kirche ist ein Hort der Hoffnung, kein Nistplatz für 'Retrotopien'.
227 Achim Hasselhoff Württemberg
226 Daniela Kisser Württemberg Ich möchte Teil einer Kirche sein, die jede*n willkommen heißt und sich für Toleranz, Vielfalt, Respekt und Offenheit stark macht.
225 Pfr.Thorsten Kisser Württemberg Weil Vielfalt schöner ist als Einfalt!
224 Bernhard Philipp Württemberg Traurig, dass ein solcher Aufruf in der Kirche überhaupt erforderlich ist. Ob er wirklich etwas bewirkt, mag dahingestellt bleiben. Aber immer noch besser als zu schweigen. Ein Votum für Freiheit, Gerechtigkeit und Recht auf dem Boden unseres Grundgesetzes mit Präambel!
223 Rolf Bareis Württemberg Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit ist mit dem Evangeliium nicht vereinbar!
222 Pfr. Michael Maisenbacher Württemberg
221 Martin Bauch Deutschland
220 Gerlinde Hühn Württemberg Weil ich für eine wissenschaftliche und gegen eine biblizistische Bibelauslegung bin.
219 Gisela Dehlinger Württemberg
218 Dr. Michael Kannenberg Württemberg „Kirche soll ein Ort der Offenheit und Vielfalt bleiben und werden.“
217 Christian Schmidt Baden
216 Dr. Harald Kretschmer Tübingen/Württemberg
215 Gerhard Ding Baden
214 Maike Weiß Württemberg
213 Ulrich Immendörfer Württemberg
212 Klaus Grüninger Württemberg Ich wünsche mir keinen rechtslastigen Populismus in der Landeskirche.
211 Götz Schwarzkopf Württemberg Weil ich glaube, dass Weltoffenheit und Vielfalt ein öffentliches Dafür-Einstehen brauchen.
210 Prof. Dr. Carsten Jochum-Bortfeld EKvW
209 Dr. Dieter Roller Deutschland
208 Marie Knoedler Württemberg Die Würde des Menschen ist unantastbar und in der Nachfolge Christi zu stehen bedeutet Einsatz zu zeigen für den Nächsten, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder sozialem Status.
207 Elke Lang Württemberg
206 Mauricio Salazar Württemberg für Solidarität und Menschlichkeit als leitende Werte
205 Michael Rücker Württemberg "Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist" (Bonhoeffer)
204 Georg Stickel Württemberg
203 Renate Lück Württemberg Ich will den Anfängen wehren.
202 Dr. Christine Ritter Baden
201 Jörg Waterstraat, Pfarrer und Gefängnisseelsorger Baden Keine Engführungen in der befreienden Botschaft von Jesus Christus!
200 Ulrich Bayer Baden
199 Elisabeth Winkelmann-Klingsporn Baden
198 Ute Niethammer Baden
197 Wolfgang Mayer-Ernst Württemberg Weil eine Offene Kirche die beste Differenzmarkierung gegenüber allen rechtspopulistischen Homogenitätsvorstellungen ist
196 Annette Roser-Koepff., Pfarrerin Württemberg Mir ist eine plurale und weltoffene Kirche wichtig. Ausgrenzungen und Stigmatisierungen gehen um Gottes Willen nicht!
195 Jochen Stiefel Württemberg Weil ich ein inklusiv denkender Mensch bin und Diskriminierung nicht akzeptabel ist
194 Pfr. Michael Philippi Baden chairman Europe IPCA (International Prison Chaplains Association) MT 25, 31ff
193 Julia Kaiser Baden
192 Erich Hartmann Deutschland Gott ist ein Liebhaber der Vielfalt! Lasst uns Kirche sein im Angesicht der bunten Gnade Gottes und in der Gegenwart seines verbindenden Geistes.
191 Milena Hartmann Baden
190 Timm Köhler Baden Nächstenliebe braucht Klarheit
189 Albrecht Häge Württemberg
188 Gerlinde Herberger Baden weil Jesus uns Nächstenliebe lehrte und vorlebte.
187 Dirk Werhahn Württemberg Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
186 Annegret Oette Württemberg Kein Hass und keine Angst der Welt soll uns von unseren Träumen und Visionen einer Welt als gutem Ort für Alle trennen!
185 Hellger Koepff Württemberg Für Jesus stehen "die am Rande" in der Mitte. Daher hat die Kirche jeder Ausgrenzung zu widersprechen. Rassismus und die Ausgrenzung anderer Minderheiten sind mit christlichem Glauben nicht zu vereinbaren.
184 Brigitte Lösch Wuerttemberg Zeichen setzen für Selbstbestimmung und Vielfalt
183 Werner Jacobs Baden
182 Lore Jung Württemberg
181 Rolf Schramm Württemberg Gott kennt keine Grenzen. Ausgrenzung ist gottwidrig.
180 Magdalene Leytz Baden
179 Albert Petersen Württemberg
178 Gerald Dorsch Württemberg (bis 11/2016) Kirche kann nur dann wieder an Bedeutung und Wert für und eine Zukunft in unserer Gesellschaft gewinnen, wenn sie sich mutig und machtvoll für interreligiösen Austausch stark macht
177 Hans-Jörg Knödler Württemberg Eine starke offene Kirche ist insbesonders in Württemberg wichtig.
176 Eva Zimmermann Baden
175 Martin Schmitthenner Baden Ich bin offen für alle Menschen, die die Menschenwürde gegen jedermann und- frau achten, wie es im Grundgesetz steht, und ggleichzeitig im Geist Jesu Kirche mitgestalten wollen. Toleranz ja, aber kein Rassismus und Menschenverachtung. Die haben in unserer Kirche keinen Platz.
174 Jutta Dorsch Deutschland In Zeiten der Unsicherheit und Angst brauchen wir eine weltoffene Kirche, die sich offensiv für Frieden und Gerechtigkeit eimsetzt.
173 Claus Temps
172 Günter Schimpf Württemberg
171 Werner Pichorner Württemberg
170 Elke Hammelstein Württemberg
169 Pfarrerin Karin Berghaus Württemberg um rechtsradikalen Positionen zu widersprechen, die die Werte von Freiheit und Demokratie beschädigen.
168 Martha Rosenow Baden
167 Steffen Banhardt Baden
166 Cornelia Boitin Württemberg
165 Pfarrerin Beate Schröder Württemberg
164 Fritz Röhm Württemberg ... weil es nötig ist, "den Mund aufzutun" und den Rechtsradikalen nicht die Schlagzeilen zu überlassen
163 Günter Schimpf Württemberg Weil alle Menschen vor Gott gleich sind. Ausgrenzung darf in der Kirche keinen Platz haben.
162 Renate Burkhardt-Schimpf Württemberg
161 Bernd Messinger Württemberg weil Menschenverachtung und Rassismus mit einem christlichen Menschenbild nicht vereinbar sind und Kirche gegen Rechtsextremismistische Entwicklungen sich klar positionieren sollte
160 Christiane Mörk Württemberg
159 Siegfried Dittus Württemberg Weil es für mich eine Frage der Glaub-Würdigkeit ist.
158 Daniela Winter Das letzte Mal hat Hass und Ausgrenzung Millionen Leben gekostet.
157 Inge Ganter Baden
156 Gabriele Hofmann Baden
155 Uwe Roßwag-Hofmann Baden
154 Ursula Schmitthenner Baden
153 Sabine Dr.Jacobi Baden Jesus liebte alle Menschen, besonders die am Rand der Gesellschaft
152 Prof. Dr. Wolfgang Schmidt Baden Für Demokratie, Solidarität und Nächstenliebe
151 Dorothea Margenfeld Württemberg
150 Jürgen Blechinger Baden
149 Anke Ruth-Klumbies Baden
148 Jonathan Elsner Württemberg
147 Waldemar Hirsch Württemberg Nächstenliebe ist unteilbar.
146 Ruth Dittus Württemberg "Wehret den Anfängen"
145 Rebecca Beyer Württemberg
144 Angelika Klingel Württemberg Demokratie ist der Grundpfeiler für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
143 Pf. Roija Weidhas Baden Menschenverachtende Ideologien sind mit Kirche und christlicher Botschaft nicht vereinbar. Vor dem Hintergrund unserer Kirchengeschichte sehe ich die Notwendigkeit, in diesem Punkt klar und entschieden zu sein.
142 Sebastian Berghaus Württemberg
141 Werner Stepanek Evangelische Württembergische Landeskirche Die Würde aller Menschen ist unantastbar - dafür stehe ich
140 Anita Gröh Evangelische Württembergische Landeskirche Es gilt für Demokratie einzustehen
139 Folkhard Krall Baden Weil Gräben überwinden und Menschen in Verbindung bringen zu meinem Bild von Kirche passt, Hetzen, Spalten und Hass säen dagegen nicht.
138 Ruth Fiedler Baden Vor Gott sind alle Menschen gleich
137 Ruth Feldhoff Baden wenn Kirche nicht mehr für die Schwachen und Entrechteten eintritt, dann schafft sich die Kirche selbst ab.
136 Gisela Stoll Württemberg Vielen Dank für den Aufruf; meine Unterstützung leite ich aus Mi 6,8 ab.
135 Ulrike Sämann Württemberg Weil Kirche eine klare Botschaft der Hoffnung hat, die unsere Gesellschaft so dringend braucht.
134 Kurt Kudwien Baden
133 Reimar Krauß Württemberg
132 Monika Winter Württemberg Der Fremde ... soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen (Lev. 19, 33)
131 Jörg Streitberger Württemberg
130 Ulrike Bühler Württemberg
129 Ursula Pelkner Württemberg Weil in unseren Gremien verzerrende Darstellungen und Stammtisch-Parolen nichts zu suchen haben.
128 Esther Kuhn-Luz Württemberg weil das biblische Menschenbild - in Gott versöhnt zu sein - und das ausgrenzende und diskriminierende Menschenbild der Populisten nicht zusammen passt
127 Sabine Foth Württemberg
126 Pfr. Iris Carina Kettinger Württemberg
125 Ruth Lemaire Württemberg
124 Schuldekan Dirk Boch Baden Lasst uns dem Evangelium treu bleiben.
123 Walter Wötzel Württemberg ...weil es Not tut, sich öffentlich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen jeglicher Couleur auszusprechen und ihrer zu wehren.
122 Emmy Kunz Württemberg Ich bin für eine Offene Kirche, eine Regenbogenkirche
121 Dr. Manfred Rohloff Württemberg
120 Horst Wallentin Germany
119 Johannes Söhner Württemberg Gott will uns befreien nicht beschränken
118 Angelika Herrmann Württemberg
117 Susanne Kreuser Württemberg
116 Karl Reicherter Württemberg
115 Marina Walz-Hildenbrand Walz-Hildenbrand Württemberg
114 Gudrun Veller Württemberg
113 Gerhard Gasser Diakon Württemberg
112 Ingrid Wöhrle-Ziegler Württemberg
111 Ruth Bauer Württemberg
110 Matthias Hestermann ELK-WUE Weil Kirche in der Nachfolge Jesu sich m.E. klar gegen nationalen Egoismus und gegen die Ausgrenzung von Menschen positionieren muss.
109 Ulrich Maier Deutschland
108 Christopher Zeyher Württemberg Ich möchte Teil einer Kirche sein, die jede*n willkommen heißt!
107 Charlotte Neher Württemberg
106 Maike Pfuderer Württemberg Für regenbogenbunte Landeskirchen ohne Ausgrenzung, in den Liebe Liebe ist und gleich behandelt wird!
105 Miriam Bauer Württemberg
104 Friederike Strauß Württemberg
103 Christof Weiß-Schautt Württemberg
102 Gabriele Schächtele Baden Ich wünsche mir eine offene Kirche, die für Frieden und Gerechtigkeit eintritt.
101 Tanja Sautter Württemberg Weil die Kirche für mich immer zuhause war und das auch bleiben soll.
100 Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht Baden
99 Felix Schantor Württembergisch "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." - Apostelgeschichte 5,29. Das Evangelium und die Nächstenliebe sind nicht mit dem Hass, der Ausgrenzung und der Spaltung, die von rechten Gruppen propagiert wird, vereinbar.
98 Johannes Veller Württemberg weil wir hier eine klare Linie brauchen
97 Monika Moll Württemberg
96 Heidi Hafner Württemberg
95 Benedikt Reusch weil es richtig und wichtig ist. Gerade für die württembergische Landeskirche.
94 Dagmar Schmidt-Weißinger Württemberg
93 Petra Schautt Württemberg
92 Martina Kugler Württemberg
91 Bernd Kreissig Baden
90 Wolfram Langpape Baden
89 Mareike Erhardt Württemberg Wir brauchen eine Kirche, die für Menschenrechte und Frieden eintritt. Für uns, für unsere Kinder und Enkel!
88 Marion Scheffler-Duncker Württemberg Kirche muss offen bleiben, sich für Menschen und gegen Diskriminierung einsetzten
87 Anna-Lena Brinkmann Baden Weil auch wir als Kirche nicht schweigen dürfen
86 Pfr. Moritz Twele Böblingen
85 Lena-Sophie Günther Württemberg
84 Dr. Christine Noll Baden
83 Philipp Hübenthal württemberg Es ist unsere menschliche und christliche Pflicht dem Rechtsdruck immer und überall entgegenzuwirken!
82 Michael Vincon Württemberg
81 Leonie Abstein Baden
80 Wiebke Mohme elk-wue / EKvW weil es dem Reich Gottes entspricht
79 Carolin Kloß Baden Weil Mt 25,31-45 ernst zu nehmen ist. Jesus begegnet uns im Anderen und gerade in denen, gegen die die AfD hetzt.
78 Jens Junginger Württemberg Weil wir jetzt klare kirchliche Standpunkte beziehen muessen.
77 Tony Dr Pacyna Baden weil Rassismus und christlicher Glaube nun einmal nicht vereinbar sind
76 Wolfgang Horstmann Württemberg
75 Nina Roller Baden
74 Elke Dangelmaier-Vincon Württemberg
73 Thomas Schwarz Baden An erster Stelle steht die Gottebenbildlichkeit jedes Menschen als Grund seiner Würde - und das gilt es zu leben.
72 Pfrin. Heike Reisner-Baral Baden
71 Eva-Maria Agster Elk-Wue
70 Robby Höschele Württemberg
69 Margarete Olbrich Württemberg Weil mir eine plurale und offene Kirche, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art einsetzt, wichtig ist.
68 Cornelia Malsch Württemberg
67 Marion Franz Württemberg
66 Gudrun Lamparter Württembergische Gegen den Rechtsruck
65 Nicole Otte-Kempf
64 Cristina Blázquez Baden
63 Sarah Wolf Württemberg
62 Ute Mohme Weil jede*r gerade in der Kirche aktiv und offen für Vielfalt einstehen sollte
61 Samuel Tangl
60 Thorben Meindl-Hennig
59 Julian Zeyher-Quattlender Württemberg Weil der politischen Instrumentalisierung des Christentums mit Diskussionsbereitschaft energisch entgegengetreten werden muss.
58 Waltraud Keck Deutschland offen sein für alle, Demokratie erhalten, Gerechtigkeit und Frieden fordern
57 Susanne Dr. Edel Württemberg weil mir wichtig ist, in kirchlichen Gremien Kräfte für nachhaltige soziale und ökologische Entwicklung zu haben im Licht des Evangeliums
56 Jobst Kraus Elk Wue Weltoffenheit und Weltverantwortung gehören zusammen - deshalb braucht es eine Kirche, die sich den Themen des konziliaren Prozesses gegenüber verantwortlichzeigt - auch in ihrer Praxis
55 Eleonora Keske Weil wir als kirchliche Aktuer*innen die Verantwortung haben, die gerechte Welt Gottes, auf die wir hoffen und in der gesellschaftliche Ordnungskategorien überwunden sind, vorwegzunehmen.
54 Anne- Katrin Dr. med. Mohme Westfalen weil es mir so am Herzen liegt: Gottes Reich für ALLE Menschen!
53 Horst Rehfuss Baden weil es in der Nachfolge Jesu keinen Rassismus und keine Ausgrenzung geben darf.
52 Volker Rink Baden Weil wir Protestanten sind.
51 Andrea Fink-Fauser Baden weil es wichtig ist, klar Position zu beziehen
50 Gerlinde Maier-Lamparter Ev. Landeskirche in Württemberg
49 Ruth Nakatenus Baden
48 Roland Spur Württemberg Weil es überhaupt keine Schnittmenge von AfD und der Nachfolge Jesu gibt, und ich hoffe, dass sich dieser Geist durchsetzt.
47 Ludwig Probst Bayern
46 Pia Sartor
45 Monika Schnaitmann Württemberg Ich schließe mich dem Wortlaut des Aufrufs voll umfänglich an und danke für diese Aktion
44 Sebastian Philipp
43 Dörte Mohme
42 Jutta Scheele-Schäfer Baden weil ich diese Aktion dringend unterstützt werden muss
41 Dieter Hödl Württemberg
40 Bernd Friemelt-Moll Württemberg weil meine Kirche vielfältig ist und nicht ausgrenzt oder diskriminiert!
39 Klaus Grunwald Württemberg Weil ich von einer Kirche träume, die sich in der Nachfolge Christi nicht fürchtet, glaubwürdig und konsequent sich selbst, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu hinterfragen. Denn Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde (Gen 1) und die Würde des Menschen ist unantastbar (GG Art.1).
38 Brigitte Schäfer Württemberg
37 Johann Rudolf Bücheler Germany weil ich überzeugt bin
36 Patrick Spitzenberger Württemberg Evangelium und Ausgrenzung lassen sich niemals miteinander vereinbaren.
35 Sebastian Braun Württemberg
34 Pfarrerin Anne Rahlenbeck
33 Charlotte Horn Württemberg Weil Rassismus und Hass mit dem Evangelium unvereinbar sind
32 Florian Binder Evangelische Landeskirche Württemberg Weil für diese Art von Themen und Rhetorik niemals Platz in der Kirche sein darf!
31 Inge Bücheler Baden
30 Marcel Brenner Württemberg Initiative BunT fürs Leben
29 Annette Herrgott Württembergische Landeskirche offen sein für alle, Demikratie erhalten, Gerechtigkeit und Frieden fordern
28 Dr. Maria Fleischhack Sachsen Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn Toleranz, Empathie und Offenheit gelebt und Menschen nicht ausgegrenzt oder verletzt werden.
27 Marike Völkerding kurhessen-Waldeck
26 Maren Preisinger Württemberg Man muss seine Meinung äußern, kund tun und Position beziehen und darf nicht stumm bleiben Angesicht von Diskriminierung, Verachtung, Hass, Gewalt...
25 Martin Bregenzer Württemberg
24 Sarah Bareis Württemberg Weil es mir sehr am Herzen liegt.
23 Johannes Dürr Württemberg
22 Susanne Hornung Hannover
21 Dr. Friederike Erichsen-Wendt Kirche als ernstzunehmende Diskursteilnehmerin in der offenen Gesellschaft ist auf verantwortlich leitende Personen angewiesen, die genau diese Räume offen halten wollen.
20 Sylvia Donath Württemberg Weil es darum geht respektvoll miteinander umzugehen und Gemeinschaft zu fördern
19 Renate Dr. Schröter Südbaden weil ich eine demokratisch verankerte Basis in unseren kirchlichen Gemeinden für notwenig halte
18 Mirko Moll Baden
17 Laura Breuninger
16 Angelika Büchelin Baden
15 Martin Schwarz Württemberg Weil viel auf dem Spiel steht, was vor 10 Jahren noch selbstverständich schien.
14 Steffen Groß Baden
13 Felix Weise Württemberg weil Synodale von den Menschen in den Gemeinden gewählt sein sollten. Kirchliche Demokratie!
12 Doris Banzhaf Baden
11 Pn. Dr. Wiebke Köhler Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Das sollte ein wichtiges Anliegen in allen Gliedkirchen der EKD sein.
10 Dora Köhler Baden Weil Kirche mit Rechtsradikalismus völlig unvereinbar ist.
9 Tobias Walkling Baden
8 Lukas Pellio EKBO "Nicht die Parole: Christentum und abendländische Kultur, sondern Umkehr zu Gott und Hinkehr zum Nächsten in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu Christi"
7 Jakob Güntter Württemberg Kirche muss, um ihrem Wesen und ihren Auftrag treu zu sein, offen sein und sich gegen Diskriminierung stellen
6 Dr. Sibylle Rolf Baden
5 Pfr.in Josephine Furian EKBO Antifaschistische Arbeit der Gemeinden stärken
4 Anna Berger
3 Selina Moll EKHN weil ich auf eine antifaschistische Kirche hoffe
2 Frieder Güntter
1 Pfr. Roland Stiehle Württemberg

Unterzeichnen auch Sie:

Aufruf Kirchenwahl

Aufruf zu den Kirchenwahlen 2019

Für weltoffene Evangelische Landeskirchen in Baden und Württemberg!

Die aktuelle politische Situation in Deutschland gibt uns Anlass zur Sorge. Wir stellen einen Rechtsruck in allen gesellschaftlichen Bereichen fest, der sich in einer Verrohung der Sprache und des gesellschaftlichen Miteinanders niederschlägt. Wir erleben eine Zunahme an rassistischen, sexistischen und antisemitischen Äußerungen, Übergriffen und Ausschreitungen – auch in unserer Region und Landeskirche.

Die AfD, der es um eine gesamtgesellschaftliche Werteverschiebung hin zu mehr Ausgrenzung und Nationalismus geht, ist mittlerweile in allen deutschen Landtagen vertreten. Wir befürchten, dass rechte Kräfte auch die anstehenden Kirchengemeinderats- und Synodalwahlen nutzen werden, um diese Themen in den Kirchgemeinden zu verankern. Der Ausschluss von AfD-Politiker*innen von den Podien des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund sowie die Beschreibung einer Unvereinbarkeit von AfD-Parteiprogramm und evangelischem Glauben durch den Berliner Landesbischof Markus Dröge zeigen, dass innerhalb aller Kontexte von Kirche Verantwortung besteht, sich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren. In diesem Sinne begrüßen wir die klare Positionierung der Badischen Landessynode, dass Personen, die „offenkundig diskriminierende, die Menschenwürde verletzende Äußerungen tätigen“, sich für kirchliche Wahlämter disqualifizieren.

Wir verstehen Kirche als einen Ort und eine Gemeinschaft, die im Verständnis nach Gal 3,28 darauf bedacht ist, menschliche Grenzlinien zu überwinden und jeden Menschen als vor Gott gleich wahrnimmt. Kirche in der Nachfolge Jesu Christi tritt gesellschaftlichen Hierarchien und Marginalisierungen entgegen. Jesus wandte sich den Menschen zu, von denen sich rechte Kräfte heute abwenden. Kirche soll ein Ort der Offenheit und Vielfalt bleiben und werden.

Darum ermutigen wir alle Menschen im Bereich der Landeskirchen, die Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 als Chance zu begreifen, für eine weltoffene und plurale Kirche einzutreten. Die Wahlen der Kirchengemeinderäte und der Synode sind eine Möglichkeit, dieser Position Gewicht zu verleihen. Sprechen Sie Menschen an, die sich in einem Wahlamt dafür einsetzen können, dass Kirche unterschiedlichen Menschen Raum gibt und nicht einem Ungeist der Abgrenzung folgt. Lassen Sie nicht zu, dass Ämter in der Kirche von Menschen bekleidet werden, die undemokratisches und unsolidarisches Verhalten in Kirche und Gesellschaft vorantreiben. Wir möchten ausdrücklich niemanden aus dem Raum der Kirche ausschließen. Uns geht es vielmehr darum, inhaltliche Diffamierung von Menschen und Konsequenzen daraus wie Ausgrenzung und Gewalt zu verhindern.

Für uns verlangt Nächstenliebe Klarheit: Klarheit für eine Kirche, die für Unterdrückte und gesellschaftlich Marginalisierte einsteht und diesem Auftrag auch kirchenpolitisch Rechnung trägt.

**ihre Unterschrift**